Nachbarglück
|
Es tut sich nicht grad viel hier, außer dass ich immer wieder neue Bilder hochlade, die Dir hoffentlich gefallen… Ich weiß. Ich weiß! Im Moment bin ich alleine, Felix ist unterwegs und Franka arbeitet- eigentlich ist der Tag also perfekt geeignet, um mal wieder richtig lange im Bett zu liegen und möglichst lange zu schlafen. Netter Gedanke! Dummerweise ist es hier in der Gegend aber üblich, am Samstag vormittag sämtliche anfallenden Arbeiten in Haus und Garten zu erledigen. Eigentlich könnte das ja fast lautlos vonstatten gehen, aber irgendwer muss natürlich in unmittelbarer Nähe zum Schlafzimmer Rasen mähen und das Treppenhaus reinigen. Es klingt irgendwie aber so, als wenn das Treppenhausgeländer mit einem Hammer bearbeitet werden würde. Es ist aufgrund meiner mir eigenen Grobmotorik und bunt gemischten musikalischen Vorlieben natürlich recht dreist frech forsch, sich hier über Lärmfaktoren auszulassen, aber es nervt mich nunmal. Punkt. Grrr.
|











Ich mußte noch dies Bild hochladen. Das entschädigt etwas für vorangegangene Unpässlichkeiten und entnervte Momente, find ich…
… und nebenbei machst Du ja geschickte Werbung… ;)
Ja. Hast recht. Aber sach mal; wer bistn Du? Eigentlich ist das hier ne eher private Runde. Und potentieller Spam bzw. “Schmarrn” von Unbekannten wird ignoriert bis gelöscht..
Ja ja das Glück der Zeitlosen das zu machen, was sie vielleicht ebenfalls nerven würde. Aber es ist ja anscheinend echt egal wo man wohnt. Sollte man auf den Gedanken kommen das es Menschen gibt, die sich vielleicht in unmittelbarer Nähe befinden und noch den Bedarf nach Ruhe, Schlaf und Stille (so weit denn machbar) lieben, ist es schade das dies nirgends so wirklich – teils trotz des aufmerksam machens auf die Situation – funktioniert. Ja ja die Nachbarn. Ich kenne das Spiel, war natürlich in meinem Beruf teilweise selbst dieser Ruhestörer der andere mit Kettensägen, Rasenmäher oder 3,5t Häcksler in den Wahnsinn trieb und um die wohlverdiente Ruhe brachte. Wie war doch der Spruch auf der Kollage die ihr Ma geschenkt habt: Es geht nirgends merkwürdiger zu als auf der Welt. In dem Sinne wünschen wir doch allen alles, und keinem Nichts ;-) ! Liebe Grüße NW
Hallo mein Lieber! Willkommen als Reaktionist auf der Seite! Es ist wohl unwichtig, wo man lebt, wenn man es sowieso ignoriert, dass andere Individuen mit anderen Takten und Lebensweisen ebenfalls existieren, that´s right. Aber es ist frech, sich an frei auferlegte Zwänge zu binden und diese nach langen Jahren so verinnerlicht hat und nicht mehr überdenken kann/ will/ (muss) und anderen Menschen damit Ungemach zufügt. Eine uralte deutsche Sitte, das Hobby der Hobbygärtner, der Pflichtversessenen, “Rasenmähen am Samstag vormittag”, macht nur Sinn, wenn der Rasen überhaupt gewachsen ist, oder? Ich kann (und will) es nicht verstehen, einen Rasen als Dekoration zu verstehen, wenn er auf der anderen Seite primär Nutzwiese ist. Egal. Auch hier im Haus ist mir schon auferlegt worden, den Rasen zu mähen, bevor wir den Holzkohlegrill anfeuern- die These dahinter: durch die Nutzung und die Wege zum Grill wird der Rasen von all den Füßen (genau: 6) so plattgewalzt, dass er sich nicht wieder erholen würde. Pfff… Meinereiner hat seine Meinung dazu mitgeteilt und ne Menge Minuspunkt gesammelt (was ich ja schon kenne und trotzdem oder wahrscheinlich grade deswegen immer wieder mache); aber: wir haben gegrillt und nicht gemäht (erst drei Tage später. Da hats der “Hausmonsieur” gemacht, hihi)! Wie sagt man so schön:
FUCK THE SYSTEM. WENIGSTENS EIN BISSCHEN!
In diesem Sinne; auf bald!
Oh, was ich vergaß: selbstverständlich sind Pflichten nicht zu diskutieren, ansonsten würde das System ja auch gar nicht mehr funktionieren. Z.B. fahren zum Rammelsberg seit Wochen dutzende von LKWs um einen Steinbruch o.ä. zu füllen. Die machen krach; stinken, fahren schnell- aber sie verdienen ihr täglich Brot damit- like you. Ist doch Alles halb so schlimm… ;)