Vier Wochen
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sind eine ziemlich lange Zeit. Das weiss jedes Kind. Wirklich kurzlebig werden sie nur, wenn man im Urlaub ist oder wenn sie in Dauerstress ausarten und damit ähnlich aufregend wie die Wochen vor dem Umzug werden. So war das nämlich nicht geplant… Denn eigentlich waren die Tage ja der Erholung und dem Genuss gewidmet. Aber nachdem wir erstmal den Schlüssel zu unserer neuen Wohnung hatten, gab es kein Halten mehr- wir hatten uns eine Woche Zeit zugestanden, die Wohnung in einen bewohnbaren Zustand zu versetzen. Das sah auf den ersten, den zweiten und auch nach dem dritten Blick noch machbar aus. Aber nach den ersten Stunden und Tagen war klar, dass wir uns in einer wirklich desaströsen unschönen Situation befinden: Nicht nur, dass sämtliche Wasseranschlüsse undicht waren, Heizkörper nicht funktionierten, der Schimmel an der Wand wucherte und die Tapete von den Styroporwänden fiel, nein, auch unsere Stromanschlüsse waren da, wo sie nicht sein sollten (oder nicht da, wo sie eigentlich hingehörten), die Fensterbank mit Teppich beklebt, die Fenster undicht, die Wandfarbe zu kreidehaltig und die Küchenmöbel waren ein einziger Schrotthaufen. Und für alle Arbeiten hatten wir gute knappe drei Wochen Zeit. Hurra. Und nun, vier Wochen später, wohnen Franka, Felix und ich in der Rammelsberger Straße. Direkt am Wald. Ziemlich weit draußen, wenn es um spontane Gänge in die Stadt geht. Idyllisch, so mit Bächlein vor dem Haus, dem Plätschern des Wassers und dem Vogelgeschwitscher im Ohr. Anstrengend, wenns im den täglichen Weg zur Arbeit geht. Ätzend, wenns darum geht, vor die Tür zu müssen und nicht zuhause sein zu können. Vielen Dank an die ganzen HelferInnen der letzten Wochen, an Franka, Felix, Silence, Katja, Sunny, Claudio, Christine, Alisha, Wolfgang, Verena, Marek, Olli, Joachim, Micha, Sascha, Jerome, Maurice, Silvia, Schnake, Christian und Sven. Ohne Eure Hilfe wäre das niemals möglich gewesen!
Und hier noch eine kleine Vorher-Nachher-Schau:
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Hallo gruß aus Tübingen.
Wir Hoffen das es euch gut geht, und ihr euch alles recht schnell ein gemütliches heim schafft.
Hallo Ihr süßen, ich hatte mir ja schon gedacht das es heftig wird, aber so….
Tja, Tübingen ist halt weit weg, gern hätte ich Euch bei dem Chaos geholfen. Nun hoff ich das ich im Mai mir alles Live betrachte und
O.k. wir kämpfen hier mit der Pest o.ä. jeder von uns lag /liegt krank in der Ecke und hat es entweder an den Ohren oder auf den Bronchen, meterlange Rotznase ALLE.
Ich drück euch gaaanz doll
To be continued…
OLIVER
Hallo Ihr Beiden! ÜBer Besuch freuen wir uns natürlich immer, auch grade, wenn er so weit anreisen muss wie ihr! Dass es sooo heftig geworden ist, war lange Zeit nicht absehbar, umso schöner ist es aber, jetzt endlich als Familie zusammen zu leben (und auch kollektiv verschnupft zu sein) und endlich mal das Leben zu genießen.
Allseits grüß ich Euch ganz lieb aus dem (relativ) hohen Norden und wünsche natürlich auch gute Besserung!
Hallo Arne!
Ich freu mich für euch, dass sich die Wohnungssituation endlich gebessert hat. Schön, dass du dich mal grundsätzlich wohlfühlst mit deiner Family. Das Bild von Felix beim Wände streichen ist ja super.
Viele Grüße aus der Nachtwache! Ralf
Hallo mein Lieber. Danke für Deine Reaktion! Du kannst mir aber glauben, dass es nicht wirklich lustig war, dem Chaos so hilflos ausgeliefert gewesen zu sein. Auch ist der Alltag auf einer Medizinischen Intensiv ganz anders als der in Tübingen. Die Zeit war klasse- das lag auch sehr an Dir! Lass es Dir gutgehen. Viele Grüße in den Süden…